powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Hintergrundwissen-Krankheit

Klinische und Klassische Homöopathie



Die Homöopathie teilt sich heute in zwei Schulen, die sich vor allem darin unterscheiden, wie die verordneten Mittel ausgewählt werden: Die klassische Homöopathie wählt das Mittel nicht allein nach dem beobachteten Krankheitszeichen aus (etwa Husten oder Durchfall), sondern nach dem individuellen Krankheitsbild, und zu dem gehören nicht nur Eigenheiten des Patienten und seine gesamte Konstitution, sondern auch die beobachteten Begleiterscheinungen (etwa trockene Haut, rote Wangen), wie der Patient auf die Erkrankung reagiert, in welcher seelischen Verfassung er sich befindet, welche Gewohnheiten er auch an gesunden Tagen hat und so weiter. Entsprechend wichtig – und zeitaufwendig – ist ein einfühlsames diagnostisches Gespräch zur Abstimmung der Verordnung, die Fallaufnahme. Nach den im Gespräch gesammelten Informationen bildet der Therapeut das „Repertoire“ der Krankheitszeichen des Patienten und vergleicht es mit Profilen von rund 3 000 Arzneistoffen. Dieses Repertorisieren findet heute oft mit Computerunterstützung statt. Der Arzneistoff, der am besten zu den Beschwerden und anderen Merkmalen des Patienten passt, ist dann das passende Medikament.

Der möglichst genaue Blick auf die individuelle „Passung“ bedeutet auf der einen Seite, dass zwei Menschen mit immer wiederkehrenden Kopfschmerzen aufgrund ihrer verschiedenen Konstitution völlig unterschiedliche Mittel erhalten können, auf der anderen Seite aber auch, dass ein Patient mit Kopfschmerzen das gleiche Mittel bekommen kann wie einer mit Schlafstörungen.

Die klinische Homöopathie dagegen richtet sich bei der Auswahl des Medikaments vor allem nach dem erkrankten Organ bzw. nach der ärztlichen Diagnose (etwa Mandelentzündung oder Nebenhöhlenentzündung). Sie greift also teilweise auf Diagnosen der Schulmedizin zurück und ist weitaus weniger individuell als die klassische Homöopathie. Verordnet werden entweder Einzelmittel in eher niedriger Potenzierung, aber auch Mischungen aus verschiedenen, oft unterschiedlich potenzierten Einzelmitteln, die Komplexmittel. Letztere sind auf dem Etikett mit comp. (für compositum = zusammengesetzt) bezeichnet.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Herbert Renz-Polster | zuletzt geändert am 01.10.2018 um 11:19


Pollenflug

Vorhersage für Rhein.-Westfäl. Tiefland

Pollen So Mo
Hasel 0-1 0-1
Erle 0-1 0-1
Birke 1 1-2
Gräser 0-1 0-1
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:30 bis 18:30
    Sa
    09:00 bis 14:00

notdienste

News

Von der Kippe zum Krippentod

Genüsslich an der Zigarette ziehen, während das Kind im Bauch tritt – ein absolutes No-Go, denn Rauchen... mehr

Impfung gegen Gürtelrose

Mehr als 300 000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Gürtelrose, zwei Drittel davon sind über 50... mehr

Internet halbiert Alkoholkonsum

Es gibt zahlreiche Hilfen für Alkoholabhängige, um vom Trinken loszukommen. Auch im Internet – leider... mehr

Allergie oder Erkältung?

Nicht nur im Winter – auch im Frühling haben Schnupfennasen Hochsaison. Die Ursachen sind vielseitig.... mehr

Hausarzt statt Warteliste

Panikstörungen sind häufig, verfügbare Therapieplätze aber leider selten. Betroffene warten oft... mehr

ApothekenApp

Die berta-apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "51491" und "berta-apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der berta-apotheke – die Apotheke für unterwegs.