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Elektrolyte, Enzyme und Blutfette



Die Untersuchung der Elektrolyte (Mineralstoffe) hilft bei der Beurteilung von inneren Erkrankungen und deckt Störungen des Elektrolyt- und Wasserhaushalts auf.

Auch bei Hormonerkrankungen oder bei vielen Arzneimittelwirkungen verändern sich die Konzentrationen der Elektrolyte häufig in typischer Weise. Wichtige Elektrolyte sind Kalium, Natrium, Kalzium, Chlorid, Magnesium und Phosphat.

Im Falle von schwer kranken Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, kann es zur Überwachung der regelgerechten Infusionstherapie notwendig sein, die Elektrolyte alle vier Stunden zu kontrollieren.

Übersicht über Elektrolyte = Mineralstoffe und deren Bedarf

Enzyme sind Körpereiweiße, die chemische Reaktionen beschleunigen und dadurch den geordneten Zellstoffwechsel gewährleisten. Werden bei einer Organerkrankung Zellen geschädigt, so treten die Enzyme dieser Zellen vermehrt ins Blut über und können dort nachgewiesen werden. So lassen sich beispielsweise charakteristische Enzyme von Herzmuskelzellen beim Herzinfarkt nachweisen. Die Zuordnung einzelner Enzymwerte zu einem bestimmten Organ oder zu einer bestimmten Krankheit ist zwar bei Einzelenzymen nicht einfach, sie gelingt jedoch häufig bei der Betrachtung von zwei, drei oder mehr Enzymen, weil sich deren Verteilung im Blut bei vielen Krankheiten verändert (verändertes Enzymmuster).

Blutfette (Serumlipide) sind Cholesterin und Triglyzeride. Da diese als Fette im wässrigen Medium Blut nicht löslich sind, koppeln sie sich an so genannte Apolipoproteine und werden zusammen mit diesen als Lipoproteine transportiert.

Der Nachweis überhöhter Lipoproteinmengen im Blut (Fettstoffwechselstörungen) hat überragende Bedeutung in der hausärztlichen und internistischen Praxis, da sie ohne Behandlung das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark erhöhen.

Neben der quantitativen Bestimmung des Gesamtcholesterins und der Triglyzeride wird häufig auch die qualitative Auftrennung durchgeführt, v. a. um die beiden Cholesterinfraktionen – das „gute“ HDL-Cholesterin und das „schlechte“, Arteriosklerose fördernde LDL-Cholesterin – zu unterscheiden.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Arne Schäffler, Thilo Machotta | zuletzt geändert am 09.10.2018 um 16:30


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