powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
Redaktion apotheken.de » Gesund leben » Aging und Antiaging

Im Alter sind psychosoziale Faktoren wichtiger als die körperliche Gesundheit, ergab eine Studie.

Weitere interessante Artikel

Wohlbefinden im Alter


Psychische Faktoren ausschlaggebend


Niedrige Wohlbefinden im Alter geht vor allem auf psychosoziale Faktoren wie Depressionen und Angststörungen zurück. Das ergab die Auswertung einer Augsburger Bevölkerungsstudie.

In der Studie wurde das subjektiv wahrgenommene Wohlbefinden von 3600 Personen mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren erhoben. In einer Auswertung von einer Münchner Forschergruppe zeigte sich nun, dass die durchschnittliche Lebenszufriedenheit zwar über einem vorher von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Grenzwert lag. Jedoch gab etwa jeder fünfte Befragte eher ein niedriges Wohlbefinden an – darunter auffällig oft Frauen.

Psychosoziale Faktoren wichtiger als körperliche Gesundheit

Die Ursachen niedrigen Wohlbefindens waren vor allem psychosozialer Natur. Den stärksten Effekt hatten Depressionen und Angststörungen. Auch Schlafstörungen und ein niedriges Einkommen wirkten sich negativ aus. Bei Frauen spielte zudem das Alleinsein eine wichtige Rolle. Schlechte körperliche Gesundheit, zum Beispiel durch Erkrankungen oder wenig Bewegung im Alltag, wirkten sich hingegen deutlich weniger auf die Lebenszufriedenheit aus.

Angebote vor allem für alleinlebende ältere Frauen wichtig

Solange ältere Menschen über ausreichend psychosoziale Ressourcen verfügen, sei das Altern nicht zwangsläufig mit einem Rückgang der Lebensqualität verbunden, meint Dr. Karl-Heinz Ladwig vom Helmholtz-Zentrum München. „Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit machen deutlich, dass für ältere Menschen entsprechende Angebote und Interventionen eine große Rolle spielen können, besonders für alleinlebende ältere Frauen.“ Dies sei besonders wichtig angesichts früherer Befunde, dass hohes subjektives Wohlbefinden mit einem geringeren Sterberisiko verbunden sei.

Quelle: Helmholtz-Zentrum München


14.08.2017 | Von: Redaktion apotheken.de; Leonard Olberts; Bildrechte: Syda Productions/Shutterstock


Pollenflug

Vorhersage für Rhein.-Westfäl. Tiefland

Pollen Mi Do
Hasel 0-1 1
Erle 0-1 1
Birke 0-1 0-1
Gräser 0-1 0-1
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:30 bis 18:30
    Sa
    09:00 bis 14:00

notdienste

News

Haben Eltern ein Lieblingskind?

Die wenigsten Eltern würden zugeben, eines ihrer Kinder gegenüber dem anderen zu bevorzugen. Eine Studie... mehr

Das Blutbild bestimmen lassen

Ein großes Blutbild bieten nicht alle Hausärzte an. Dabei gibt es Aufschluss über viele mögliche... mehr

Richtig niesen und schnäuzen

Ob aus Schamgefühl oder aus Rücksicht auf die Mitmenschen: Viele Erkältete unterdrücken in der... mehr

Eisenmangel bei Herzschwäche

Patienten mit einer chronischen Herzschwäche leiden häufig unter einem Eisenmangel, der ihr Leiden noch... mehr

2018 mit dem Rauchen aufhören

„Mit dem Rauchen aufhören“ ist neben „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ einer der... mehr

ApothekenApp

Die berta-apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "51491" und "berta-apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der berta-apotheke – die Apotheke für unterwegs.