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Chirurgen könnte der neu entwickelte Wundkleber die Arbeit erleichtern.

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Bald weniger Komplikationen bei OPs?


Wunden im Körperinneren sind oft schwer zu nähen. Lassen sie sich nicht verschließen, droht Lebensgefahr. Ein neuartiger Wundkleber könnte das Risiko innerer Blutungen senken.

Die Idee eines Wundklebers ist in der Medizin nicht neu: Bereits jetzt werden entsprechende Kleber gelegentlich in Operationen eingesetzt. Dafür wird das blutgerinnend wirkende Protein Fibrin eingesetzt. Dies ist jedoch nicht nur teuer, sondern auch gefährlich, da es zu heftigen Immunreaktionen bei Patienten kommen kann.

Kleber fördert zusammen mit Bioglas Wundheilung

Forschende an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben sich nun gemeinsam mit Ärzten einen neu entdeckten Klebeffekt von Siliziumdioxid- und Eisenoxid-Nanopartikeln zunutze gemacht, um einen verbesserten Wundkleber für den chirurgischen Einsatz zu entwickeln. Das Forscherteam kombinierte den Kleber mit Bioglas, welches aus Silizium, Kalzium, Natrium und Phosphor besteht. Je nach Zusammensetzung bindet es unterschiedlich gut an Knochen oder Weichgewebe und führt zur schnelleren Blutgerinnung. Die Materialien zur Wundheilung sind allesamt gesundheitlich unbedenklich.

Einsatz bei Rissen in der Darmwand vielversprechend

Erste Tests haben bereits begonnen, um den Kleber für Risse in der Darmwand zu verwenden. Die an Schweinedärmen gewonnenen Ergebnisse sind laut Empa vielversprechend. Auch weitere Einsatzmöglichkeiten sollen bald erforscht werden.

Quelle: Empa


20.10.2017 | Von: Redaktion apotheken.de; Leonard Olberts; Bildrechte: gtfour/Shutterstock


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